31.8. bis 26.9.2026
Nina Lundström - UNTER DIE HAUT [GEHEN]
Zeichnung, Installation, Fotografie
Lisztstr. 9
99423 Weimar
Mobil 0176.23247177
ninaerika@hotmail.com
www.ninalundstroem.com
VERNISSAGE
Montag, den 31. August 2026, um 18 Uhr
Zur Einführung in die Ausstellung ist die Künstlerin im Gespräch mit Elisa Rufenach-Ruthenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar.
AKTION
Offenes Atelier, Sonntag, 20.9.2026, 14 bis 16 Uhr
Bitte vormerken:
Zeichenaktion zur Arbeit „Topografie der Erinnerung“
Kinder erkunden die Umgebung, ohne Begriffe wie Nationalität oder Grenzen zu kennen. Sie erobern schrittweise die Landschaft, in der sie groß werden. Die Künstlerin lädt ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und von den eigenen prägenden Landschaften zu erzählen.
Die Höhenlinien dieser Orte zeichnet sie den Besucher:innen (optional) als Henna-Tattoo auf die Haut und schafft so eine temporäre Erinnerung, die Verwurzelung kurzzeitig sichtbar macht.
Zur Ausstellung von Nina Lundström
In ihrer künstlerischen Praxis untersucht Nina Lundström die Natur als Wahrnehmungsraum. Ihre Werke lassen sich als Spurensuche lesen. Sie kartografieren Zustände von Zugehörigkeit, Erinnerung und Identität, Bedeutung entsteht im Prozess der Betrachtung. Die Natur erscheint als Projektionsfläche, auf der sich kulturelle und subjektive Konstruktionen von Heimat, Erinnerung und Sprache verschieben und neu befragen lassen.
VITA
1971 geboren in Mölndal, Schweden
1991-1992 Atelier de Sèvres, Paris
1992-1995 Dômen Konstskola, Abteilung Druckgrafik, Göteborg
1995-1999 Diplom Freie Kunst, Statens Kunstakademi, Oslo
2000-2001 Bauhaus-Universität Weimar
Seit 2000 lebt und arbeitet Nina Lundström als freischaffende Künstlerin in Weimar.
Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl):
2024 Next Generation #2, Kunsthalle Erfurt
2020 Fragil, mit Bettina Schünemann, Galerie Waidspeicher, Erfurt
2019 Bauhausfrauen, Kunsthalle Erfurt
2017 Tunnel Below, Skyjacking Above, nGbK, Berlin
2015 Réparer, à l’endroit de …, Clermont-Ferrand, Frankreich
2012 Atlas – Measures of Dreams, Spriten Kunsthall, Skien, Norwegen
2010 Stones to Remember, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
2007 Auf dem Boden der Zeit, mit Tatjana Fell, arttransponder e.V., Berlin
2005 Transmission, Neues Museum, Weimar